
Als freischaffender Musiker und Dipl.-Instrumentallehrer bin ich nach etlichen Jahren in Hannover nun wieder in Oldenburg, wo ich Klavier und Violine unterrichte.
Nach meinem Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover arbeitete ich zunächst einige Jahre als Lehrkraft für Musik, Deutsch und Theater, danach angestellt an der Musikschule der Stadt Hannover. Als Musiker war ich u.a. tätig mit der Mittelalter-Folkband Arundo, der Singer-Songwriterin ,,Pollyanna“ aus Paris, dem Barockorchester „Camerata di San Marco“, ergänzt um Soloauftritte und Musiktheater, etwa am Schauspiel Hannover mit dem Ellern-Quartett.
Familien- und umzugsbedingt mußte ich zuletzt einige liebgewonnene Projekte aufgeben, andere vor Ort kommen wieder hinzu, z.B. Improvisation und Neue Musik mit dem Ensemble Tonspuren, einzelne Barock-Projekte wie Bach revisited oder schottisch angehauchter Singer-Songwriter-Folk mit der Band Tiree.
Und mit größer werdenden Kindern gibt es allmählich auch wieder mehr Zeit für Musik, Radtouren und Brettspiele.

Ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis - Musik machen ist auf jedem Level und in jedem Alter möglich. Oft ist das Grundschulalter ist ein günstiger Einstiegszeitpunkt; im Einzelfall kann es auch früher sein.
Ein späterer Einstieg ist aber durchaus möglich und gar nicht so selten.
Zum Musizieren, Hören, Improvisieren, Komponieren, zu Klang- und Bewegungsgestaltung kann ich vielseitige Anregungen bieten:
Die Grundlagen
Im Anfangsunterricht kommt dem Training elementaren Fähigkeiten ein großer Stellenwert zu:
Singen und Hören, Rhythmus und Bewegung. Diese üben wir z.B. durch musikalische Hör- und Ratespiele, indem wir Lieder und Stücke auch nach Gehör spielen oder wenn wir mit Sprache, Percussion und Instrument rhythmische Muster erfinden.
Technik, Training, Wahrnehmung
Wer diese Fähigkeiten gut entwickelt hat, kann umso besser und schneller mit dem Aufbau der Instrumentaltechnik voranschreiten. Hierzu gehören eine gute Haltung, flexible Körperspannung und flüssige Bewegungen, aber natürlich auch instrumentenspezifische Besonderheiten, die strukturiert aufeinander aufbauen. Neben einer guten Anleitung und dem eigenen Üben ist ein entscheidender Aspekt das Training der Wahrnehmung: für Bewegungen und den eigenen Körper, für Töne und Zusammenklänge. Dies kann durch eine genaue Beschreibung, durch Hören, Vor- und Nachspielen und vor allem durch Vorstellungsbilder geschehen.
Vertiefung und individuelle Schwerpunkte
Dabei versuche ich, auf die Interessen meiner Schüler*innen und Schüler einzugehen und neue Anregungen zu bieten: wir können verschiedene Schwerpunkte setzen: unterschiedliche Stile, Spiel mit und ohne Noten, nach Gehör und nach Akkordsymbolen, lange oder kurze Stücke - mit unterschiedlichem Tempo oder Charakter, Zusammenspiel, besondere musikalische und technische Aspekte, Musiklehre und Gehörbildung... Es ist möglich, in die Tiefe gehen und vieles an einem Stück lernen. Oder man lernt einzelne Aspekte an vielen kurzen Stücken .
Zusammenspiel
In so gut wie jeder Unterrichtsstunde spielen wir auch gemeinsam, begleitet, mehrstimmig...
Allen Schüler*innen und Schülern empfehle ich, Gelegenheiten zum Zusammenspiel zu suchen und unterstütze sie dabei: ob ein gemeinsames Duo zwischen zwei Unterrichtsstunden, ob Kammermusik oder Band, Orchester oder Straßenmusik - es gibt viele Möglichkeiten...!
Improvisation
Besonders gern improvisiere ich im Unterricht. Beginnend mit einfachsten Elementen suchen wir musikalische Ideen, bringen sie in eine Form und erfinden so unsere eigene Musik. Viele verfolgen diesen Weg gerne weiter, erfinden nach und nach neue und längere Stücke und kommen darüber manchmal auch ins Komponieren.
Improvisierendes Üben kann eine Möglichkeit sein für alle, die auf ihrem Instrument vorankommen möchte, aber eine Alternative oder Ergänzung zu Tonleitern und Etüden suchen.
Ausdruck und Gestaltung
Ein besonderes Anliegen ist mir die Gestaltung. Musik ist mehr als das Abspielen der richtigen Töne zur richtigen Zeit! Musik machen bedeutet auch: Spielen, was zwischen den (Noten-)Zeilen steht. Melodiebögen phrasieren, musikalische Gesten und Ausdruck, Stimmungen und Klangfarben gestalten... Dazu braucht es Anregungen und Phantasie, aber auch Ideen und Spielfähigkeiten. Diese entwickeln wir durch Beobachtung, einen geeigneten Weg und nicht zuletzt durch Übung – in der Auseinandersetzung mit uns selbst, dem Gegenstand, den anderen. Indem wir die Wahrnehmung, Verständnis und Fähigkeiten trainieren, bereiten wir den Weg zu Ausdruck und Gestaltung.
Guido Eva
Bäkeweg 24
26131 Oldenburg
0441 - 30 97 38 90
0151 - 21 64 62 41
maiamusic (ät) gmx.de
Neben dem klassisch-romantischen Repertoire kann ich mich für Alte Musik (Mittelalter, Renaissance, Barock) und historische Aufführungspraxis ebenso begeistern wie für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.
Oft und gern unternehme ich Ausflüge in spartenübergreifende und populäre Bereiche:
Theatermusik, Musiktheater und Performance; Kirchenmusik, Studioaufnahmen und Konzerte mit Bands, klassisches Streichquartett in der S-Bahn.
Die Spanne reicht von SInger/Songwriter und Folk über Klezmer und Weltmusik bis hin zu Ambient, Gothic, Metal und oft auch Musik, die sich eindeutiger Zuordnung entzieht.
Besonders mag ich Projekte in Verbindung mit Kunst, Literatur, Theater.
Echtzeitkomposition & Improvisation
Singer-Songwriter-Folk
Violine solo - Bach & Biber, Ysaÿe & Improvisation
